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Something For Heroes
Interview mit Conny [Something For Heroes], 04.11.2008, phoner



Something For Heroes ist noch sehr frisch, überzeugt aber seit einigen Wochen mit einer explosiven Mischung aus Punk, Pop und Elektro. Hinter dem Namen verbergen sich Mastermind, Sänger und Songwriter Cornelius Weiß und seine eigens formierte Live-Besetzung (Gitarre: Kai, Bass: Flo, Drums: Fred, Noise: Dell Inspiron 1525). Wer aus dem Rhein-Main-Gebiet kommt, könnte Cornelius – auch Conny genannt – und Fred noch aus der Band Adamas kennen. Mit Something For Heroes beschreiten sie nun neue Wege. Anfang des nächsten Jahres erscheint das Debüt-Album „Something For Heroes - Sing it out loud“. Für fhradio telefonierte ich am 4. November 2008 mit Sänger und Gitarrist Conny und sprach mit ihm über das Solo-Projekt.
 
Something For Heroes ist gerade mal knapp zwei Monate alt. Wenn man sich allerdings die ersten Songs von Something For Heroes anhört, klingt es nicht so, als ob du erst seit wenigen Wochen Musik machst. Woran liegt es?
 
Conny: Musik mache ich schon extrem lange. Mit sechs habe ich angefangen Klavier zu spielen und habe das sechs, sieben oder acht Jahre lang gemacht. Dann bin ich aufs Schlagzeug umgestiegen und habe das auch einige Jahre gemacht. Mit 15 oder 16 kam ich letztendlich zur Gitarre und auch zum Bass und habe erst dann richtig angefangen, eigenständig Musik zu schreiben und zu praktizieren. Musik mache ich also schon um einiges länger als zwei Monate.
 
Das klingst, als seiest du ein kleines Allround-Talent, spielst also verschiedene Instrumente...
 
Conny: Ja, alles, was man auf den Aufnahmen hören kann, ist von mir selbst eingespielt.
 
Das heißt, Something For Heroes ist dein Solo-Projekt und keine komplette Band?
 
Conny: Ja, Something For Heroes ist mein Solo-Projekt, aber live habe ich eine super Band dabei. Die Jungs haben es echt drauf. Dazu gehört einmal der Fred, unser Drummer. Der ist einfach super gut. Kai spielt Gitarre und hat auch noch eine eigene Band, die sich At No Charge nennt. Und unser Bassist Flo hat es auch einfach drauf. (lacht)
 
Du warst vorher mit Fred zusammen in einer anderen Band, oder?
 
Conny: Ja genau, wir haben vorher in der Band Adamas gespielt. Im Rhein-Main-Gebiet waren wir relativ erfolgreich. Das ging anderthalb Jahre lang so und dann haben wir das Ganze aufgelöst und ich habe Something For Heroes gegründet. Natürlich habe ich den Fred gefragt, ob er weiterhin Schlagzeug spielen möchte.
 
Gibt es einen speziellen Grund, dass es Adamas nicht mehr gibt?
 
Conny: Die anderthalb Jahre waren zwar super cool und wir hatten alle das gleiche Ziel vor Augen, aber wir hatten so viele verschiedene Wege, um dorthin zu kommen, dass man sich gegenseitig – ohne es konkret zu wollen – blockiert hat. Zusammenfassend könnte man sagen, dass die Chemie nicht mehr gestimmt hat. Wir haben uns allerdings noch alle lieb und die andere Hälfte von Adamas hat auch eine neue Band gegründet und ich hoffe, dass wir in Zukunft auch ein paar Konzerte zusammen spielen. Aber alle zusammen in der Kombi hat musikalisch nicht mehr hingehauen. Aus diesem Grund haben wir uns zusammengesetzt und das Ganze aufgelöst.
 
Und dafür gibt es jetzt Something For Heroes. Wie lässt sich der Sound dieser Band in einem Satz beschreiben?
 
Conny: Es ist ein Sound zum Nachdenken, zum Träumen und vor allem zum Abgehen und Abrocken.
 
Und wie passt dieses Träumen, das Nachdenkliche auf der einen Seite, mit dem Abrocken und der Power auf der anderen Seite zusammen?
 
Conny: Das hängt vor allem an der textlichen Ebene. Einmal haben wir die Musik, die volle Kanne nach vorne geht, und andererseits diese Texte, die zum Nachdenken anregen sollen. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich mit diesen zu beschäftigen, weil man – wie ich denke – unheimlich viel daraus ziehen kann, auch erst nach dem zweiten und dritten Mal lesen. Und vielleicht schaffe ich es ja, den ein oder anderen daraufhin zum Träumen zu bewegen.
 
Du allein bist für die Texte verantwortlich, nehme ich an!?
 
Conny: Ja!
 
Wie persönlich sind die Songtexte?
 
Conny: Das ist unterschiedlich. Es gibt Texte, die Geschichten verarbeiten, die ich ganz persönlich erlebt habe. Es gibt aber auch Texte, die ich aus der „third person view“, könnte man sagen, geschrieben habe und mich versucht habe, möglichst nahe in das lyrische Ich hineinzudenken.
 
Und wie viel Einfluss darf der Rest der Jungs auf die Texte und Musik nehmen?
 
Conny: Live kommen wir immer auf einen gemeinsamen Nenner. Dabei gilt es die Vorzüge der Jungs zu beachten, denn jeder hat ja in einer bestimmten Region bestimmte Stärken. Der Kai spielt zum Beispiel nicht genauso Gitarre, wie ich das machen würde. Bei ihm klingen vielleicht die einen Sachen besser, andere vielleicht nicht so gut und dann versuchen wir das live so zu machen, dass er genau die Stellen spielt, die er vielleicht besonders gut kann. Genauso ist das beim Fred und beim Flo eben auch. Aber das Songwriting mache ich komplett alleine.

Du spielst aber nicht nur Gitarre, sondern singst natürlich auch. Hattest du denn je Gesangsunterricht?
 
Conny: Ich hatte mal kurzfristig über ein paar Monate Gesangsunterricht. Da habe ich vor allem ein bisschen das Fundament gelernt, wie ich atmen muss, wann ich atmen muss, wie man seine Stimme aufwärmt und wie man sich generell auf größere Auftritte und Gesänge vorbereitet. Das war auf jeden Fall schon hilfreich. Aber Gesangsunterricht im klassischen Sinne hatte ich eher weniger.
 
Das heißt, du gehst an die Sache eher nach dem Motto „Learning by doing“ heran?
 
Conny: So ähnlich, ja.
 
Um auf den Projektnamen zu kommen: Was ist für dich ein Held?
 
Conny: Ein Held ist vor allem jemand, der aus seiner Situation und dem, was er gerade gegeben bekommt, versucht das Allerbeste zu machen. Er ist auch jemand, der sich nicht in Ausreden verflüchtigt.
 
Wer ist für dich ein Held?
 
Conny: (lacht) Das ist so persönlich, dass ich das gar nicht sagen kann.
 
Du hast keine Helden aus der Kindheit?
 
Conny: Ja gut, es gibt natürlich den Klassiker „Batman“... (lautes Gelächter)
 
Okay! Wie würdest du den Satz „Musik ist...“ vollenden?
 
Conny: Vor allem Spaß. Es gibt viele Leute, die Musik sehr intellektuell betrachten und das hat, wie ich finde, auf jeden Fall seinen Platz, aber für mich ist Musik tatsächlich eher Spaß. Ich mache mir zwar auch viele Gedanken über Musik und versuche das auch Songwriting-technisch so gut es geht rational zu überdenken, aber ich lande am Ende immer bei der Begründung, dass mir Musik einfach Spaß machen muss...
 
Wenn ich richtig informiert bin, machst du derzeit – abgesehen von der Musik – auch noch Medienmanagement...
 
Conny: Ja, das mache ich zusätzlich, aber das bringt mir auch viel für die Musik. Es läuft zumindest alles auf die Musik hinaus.
 
Wie wichtig sind denn auf einer Skala von 1 bis 10 die Medien für Bands?
 
Conny: Es kommt drauf an, für welche Art von Bands. Im Bezug auf Bands in unserer Stilistik, also ein bisschen poppig und punkig, würde ich 5 von 10 sagen. Man kann so gut sein, wie man will – das Wichtigste ist es eben, dass Leute auch etwas davon mitbekommen. Wir sehen ja alle, wie die Charts aussehen. Darin sind nicht unbedingt immer die besten Bands vertreten. Aber wenn man Musik macht, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man irgendein Trägermittel braucht wie die Medien, um die Musik auch zu transportieren.
 
Welches Medium ist deiner Ansicht nach am wichtigsten?
 
Conny: Momentan ist es für uns das Internet. Insgesamt ist das wichtigste Medium aber noch das Fernsehen, was für uns allerdings erstmal noch uninteressant ist.
 
Och, das kommt sicher noch...
 
Conny: Ich hoffe es. (lacht)
 
Wie eurer myspace-Seite zu entnehmen ist, stehen in Zukunft zahlreiche Gigs mit Something For Heroes an und das nicht nur in eurem Bundesland. Habt ihr denn schon genügend Songmaterial zusammen?
 
Conny: Ja, wir haben alles am Start. Das Album ist auch schon so gut wie fertig geschrieben und erscheint im Januar. Die Songs können wir natürlich auch schon alle spielen. Genügend Material, das heißt 11 Songs, haben wir also beisammen.
 
Hast du ein eigenes Studio oder wo werden die Songs aufgenommen?
 
Conny: Ja, Ich bin sozusagen der Something For Heroes - Produzent und habe unsere Lieder alle selber aufgenommen und auch produziert. Ich gebe mir natürlich so viel Mühe wie es geht und mein ganzes Herzblut hängt daran, dass die Musik am Ende auch so klingt, wie ich mir das vorgestellt habe. Es war zwar eine Menge Arbeit, aber hier in meinem kleinen Homestudio habe ich, wie ich denke, das Beste draus gemacht.
 
Was erwartet unsere Hörer, wenn sie auf ein Something For Heroes-Konzert gehen?
 
Conny: Vor allem Rock und eine Menge Spaß. Wir beziehen auch meistens das Publikum mit ein, was oft ein riesen Gaudi ist. (lacht) Neben der Musik ist auch meist eine super Stimmung und das ist eigentlich ein Event an sich.
 
Hast du Lampenfieber, wenn es für dich auf die Bühne geht?
 
Conny: Es kommt ganz drauf an. Bei manchen Konzerten bin ich total aufgeregt und das verfliegt dann auch schnell wieder. Dann gibt es aber auch manche Konzerte, vor denen ich recht cool und erst während des Konzertes aufgeregt bin. Dass ich aber komplett überhaupt nicht aufgeregt bin, das gibt es eigentlich gar nicht.
 
Im nächsten Jahr, am 5. Juni 2009, kommt ihr in unser Sendegebiet, und zwar in die Bonner Mausefalle. Jetzt darfst du mal ein bisschen die Werbetrommel rühren!
 
Conny: (lacht) Ich hoffe, dass alle kommen, wenn wir dann da sind, aber wir kommen auch schon vorher mal nach Köln und auch nach Bonn. In den nächsten Tagen und Wochen dürften die Gigs alle auf unserer Homepage stehen.



Interview: Lea S.
Fotos: (c) by Conny / Something For Heroes

(c) fhradio
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