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Stahlmann 2015
Stahlmann/Aeranea, 17.09.2015, Köln – Underground

Wer sich am 17. September 2015 ins Kölner Underground wagte, „durfte“ jede Menge Kohlenstoffdioxid einatmen, denn Stahlmann präsentierten viele Songs von ihrem neuen Album „CO2“. Mit diesem befinden sich die Musiker derzeit auf Deutschland-Tour, um den Fans und all jenen, die es vielleicht noch werden wollen, Neue Deutsche Härte um die Ohren zu knallen.



Die Show in Köln war der Auftakt der Tour – und zugleich Feuertaufe für die Support-Band Aeranea, die seit geraumer Zeit eine neue Sängerin hat: Lilly Seth. Sie erweckte im Underground allerdings nicht den Eindruck, das erste Mal mit Aeranea auf der Bühne zu stehen. Vielmehr wirkte der Auftritt schon recht routiniert. Lilly, für die es ein Heimspiel war, gab sich selbstbewusst, scherzte und richtete sich immer wieder direkt ans Publikum. Auch gesanglich konnte sie mit ihrer kraftvollen Stimme überzeugen – unterstützt von Bandgründer Christopher F. Kassad und Christof Maeyer an den Gitarren sowie Felix Haun am Schlagzeug. Letzterer ging leider – mit seinem Drumset in die rechte Ecke der Bühne gequetscht – etwas unter, während die anderen drei vor den mittig aufgestellten Aeranea-Bannern noch genügend Freiraum zum Headbangen hatten. Das bot sich natürlich bei düsteren Gothic-Doom-Metal-Krachern wie „Nothing Left“ geradezu an. Aber auch der Song „Any Other Way“, zu dem die Band kürzlich ein Musikvideo veröffentlicht hat, und das entspanntere „Silence“ kamen nicht zu kurz.



Gegen 21:15 Uhr waren schließlich Stahlmann an der Reihe, die zuletzt auch ein paar Besetzungswechsel über sich ergehen lassen mussten – allerdings nicht am Mikrofon. Da steht immer noch Mart, der beim Tourauftakt bester Laune schien und mit seiner Flachserei zwischen den Songs immer wieder für Lacher im Publikum sorgte. Dieses füllte den Club übrigens recht ordentlich, auch wenn er an jenem Abend nicht ausverkauft war. Ihre knapp 90-minütige Show eröffneten die NDH-Jungs, die sich wie immer silbern angemalt hatten, mit dem krachenden „CO2“-Opener „Feindflug“. Ein wahrer Wachmacher – wie auch die sich anschließenden Songs „Adrenalin“ und „Stahlmann“. Optisch unterstützt wurde der Auftritt von einem großen Banner hinter dem Drumpodest sowie zwei Stahlmann-Aufstellern zur rechten und linken Seite, durch zahlreiche auf der Bühne verteilte Strahler und Leuchten sowie Nebelwolken, die immer wieder gen Band und Publikum gepustet wurden. Für Sänger Mart und die beiden Kollegen an den Saiteninstrumenten gab es nochmals separate Podeste zum Draufstellen und Herunterspringen, was auch rege genutzt wurde. Derweil schob der Tastenmann sein Keyboard auf Rollen über die Bühne, wobei Kollisionen mit den übrigen Musikern nicht ausblieben.



Mart bat während des Auftritts um ein wenig Nachsicht, falls er mal den einen oder anderen Text vergessen sollte. Zur Sicherheit hatte er ein paar der Songtexte unter das Podest vor sich geschoben, doch direkt aus Versehen eine Bierflasche umgestoßen, deren Inhalt sich genau über den Blättern ergoss. Dafür unterstützten ihn die beiden Saiteninstrumentalisten immer wieder am Mikrofon – und auch das Publikum sang zahlreiche Songs auswendig mit. Nach „Stahlwittchen“ mussten die Fans allerdings ein paar Zugabe-Rufe dazwischenschieben, um die fünf Musiker in neuen Outfits – weiße Hemden, schwarze Hüte und Krawatten – zurück auf die Bühne zu locken. Es wurde Zeit für einige Tanzschritte, „Deutschland tanzt“, später dann für ein paar Lufthopser, „Spring“. Aber auch das blutige Stück „Die Klinge“ inklusive Gitarrensolo und die neue Single „Plasma“ kamen nicht zu kurz. Gen Ende mussten Stahlmann sogar noch zwei Zugaben-Blöcke spielen, wobei sie den Song „Asche“ als letztes performten, ehe sie sich mit Verbeugung von der Bühne verabschiedeten. Doch nur kurze Zeit später tauchten sie – die silberne Farbe mittlerweile arg verlaufen – am Merchandise-Stand wieder auf, um noch ein wenig mit den Fans zu plaudern.

Text & Fotos: Lea S.


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