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Stam1na "Elokuutio"
Stam1na „Elokuutio“, VÖ 22.04.2016, Sakara Records



Tracklist:

01) Ikoneklasmia
02) Elokuutio
03) Meidänkaltaisillemme
04) Pala palalta
05) Pienet vihreät miehet
06) Mätä hohtava omena
07) D.S.M.
08) Marttyyri
09) Kuudet raamit
10) Valhe

In ihrer Heimat Finnland werden sie gefeiert, ihre Platten haben Gold-, bisweilen auch Platin-Status, die Shows sind oftmals ausverkauft – hierzulande genießen die Herren bisher keine so große Bekanntheit. Vielleicht liegt es daran, dass Stam1na auf Finnisch singen? Für viele Ohren mag diese Sprache ein wenig befremdlich klingen. Und doch waren die Herren auch schon auf Tour durch Deutschland unterwegs, haben das Wacken Open Air gerockt und konnten so auch außerhalb ihrer nordischen Heimat ein wenig auf sich aufmerksam machen. Nun veröffentlichen Stam1na mit „Elokuutio“ bereits ihr siebtes Studio-Album, das einmal mehr ordentlich Dampf ablässt. Zwar geht es auf dem Opener-Song „Ikoneklasmia“ zunächst ganz gemächlich und entspannt los, doch nach gut zweieinhalb Minuten ist es mit der Ruhe auch schon vorbei und die Finnen legen richtig los. Es schließt sich der Titeltrack „Elokuutio“ an – mit Klaviermelodie und Blastbeats. Auch wenn man textlich vielleicht nichts verstehen mag – ins Ohr geht der Song dennoch.

Dann folgt der Kracher „Meidänkaltaisillemme“, fast wie ein Schlag in die Magengrube. Wer bis dato noch etwas schläfrig den Klängen gelauscht haben mag, wird durch diesen Song auf jeden Fall richtig wachgerüttelt: temporeiches Drumming, Gitarrensoli und ein Wechsel zwischen Schrei- und Growlgesang – stellenweise bereichert durch einen Männer-Shout-Chor. Nicht weniger flott gestaltet sich „Pala palalta“ – ein Wunder, dass Sänger Antti Hyyrynen hier nicht ins Stolpern gerät. Dafür wurde der schwere Track „Marttyyri“ ein wenig entschleunigt und nimmt stellenweise balladeske Züge an, aber nur annähernd, ehe es mit „Kuudet raamit“ wieder in die Vollen geht: schnelles Drumming, schnelles Gitarrenspiel, schneller Gesang – zumindest phasenweise und mittendrin ein echter Ruhepol. Den Abschluss bildet das mit 6:50 Minuten längste Stück der Platte: „Valhe“ – fast schon eine kleine Hymne, die gen Ende hin ausklimpert, doch es gibt noch einen letzten Schrei. In ihrer Heimat werden die Finnen mit dieser Platte sicher wieder weit oben in den Charts landen…

Punkte: 8.5/10


Text: Lea S.
Website Band: www.stam1na.com

(c) NEGAtief / www.negatief.de

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