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The 69 Cats 2015
The 69 Cats/Doghouse Rose/Double Crush Syndrome, 20.05.2015, Köln – Underground

Vielleicht ist es noch nicht an jedermanns Ohr gedrungen, aber Jyrki69, Sänger der finnischen Goth’n’Roll-Band The 69 Eyes, hat seit geraumer Zeit noch ein weiteres Musikprojekt am Start: Unter dem Namen The 69 Cats covert er zusammen mit Gitarrist Danny B. Harvey (Headcat, Rockats), Bassist Chopper Franklin (The Cramps) sowie Drummer Clem Burke (Blondie) Klassiker von Elvis Presley, The Doors, Duran Duran und Co. – ganz im Dark-Rockabilly-Stil! Ihr Debüt-Album „Transylvanian Tapes“ mit zahlreichen Cover-Songs wurde via Cleopetra Records veröffentlicht – demnächst werden laut Danny B. Harvey aber auch eigene Songs in Angriff genommen. Aktuell touren die Katzen durch Europa und legten am 20. Mai 2015 auch einen Zwischenstopp im Kölner Underground ein.



Doch ehe das US-finnische-Quartett mit seinem Abendprogramm loslegte, wärmten zunächst Double Crush Syndrome und Doghouse Rose die Zuschauermenge ein wenig auf. Erstere Band um Sänger und Gitarrist Andy Brings überzeugte dabei mit knackigen Punk’n’Roll-Nummern und geriet aufgrund ihrer energiegeladenen Bühnenpräsenz schnell ins Schwitzen. Kein Wunder also, dass Andy am Ende mit nacktem Oberkörper über die Bühne flitzte und feuchte Handküsse verteilte. Den vier Musikern von Doghouse Rose mit ihrem „Rebel Country“-Sound war danach ebenfalls eine gute halbe Stunde Spielzeit vergönnt, die man auch voll ausnutzte. Sängerin Sarah Beth haute dermaßen in die Saiten ihrer roten Akustik-Klampfe, dass ihr eine Saite während des Konzertes um die Ohren flog – davon ließ sich die rothaarige Frontfrau in ihrem Rockabilly-Look aber nicht stören und rockte munter weiter. Nicht weniger aktiv zeigte sich ihr Gesangskollege Jefferson Sheppard, der wild seinen Kontra-Bass zupfte und diesen auch immer mal wieder bestieg oder in die Luft hob. Somit boten Doghouse Rose mit ihren heiteren Country-Rock’n’Roll-Nummern nicht nur was für’s Ohr, sondern auch etwas für’s Auge. Ein Genuss, den jungen Leuten aus Toronto live zuzuschauen!



Schließlich waren The 69 Cats an der Reihe, die ihre Show mit einem langen instrumentalen Intro starteten, bei dem Gitarrist Danny B. Harvey, Basser Chopper Franklin und Ersatz-Drummer Henrik Niedermeier (Horrorpops) direkt ihr angenehmes Zusammenspiel unter Beweis stellten. Einige Minuten später gesellte sich dann auch Jyrki69 zu den Herren auf die Bühne und legte mit seinem dunklen, Elvis-ähnlichen Gesang los. Der Frontmann hatte dabei – wie von The 69 Eyes gewohnt – eine Sonnenbrille auf der Nase, trug einen schwarzen Hut, langen Mantel, Cowboy-Stiefel, zahlreiche Silberringe an den Fingern – und kaute lässig Kaugummi. Immer wieder vollführte er ein paar Tanzschritte auf der Bühne, drehte sich und klatschte in die Hände, schwang den Mikrofonständer herum und grinste die Mädels mit ihren Katzenohren in der ersten Reihe an. Vor allem performten The 69 Cats die Songs ihres Debüts, beispielsweise „People Are Strange“, „Runaway“ und „Black Cadillac“, aber auch der eine oder andere The-69-Eyes-Klassiker kam nicht zu kurz: So gab es überraschend die Hits „Borderline“ und „Lost Boys“ in düsterer Rockabilly-Manier auf die Ohren.



Gesangliche Unterstützung erhielt Jyrki69 bei „She’s Not You“ und „Whole Lotta Shakin‘…“, denn plötzlich enterte Annie Marie Harvey – Dannys Lebensgefährtin – die Bühne und schnappte sich ebenfalls ein Mikrofon. Ein schönes Duett! Aber auch Danny selbst, der immer wieder mit Gitarrensoli glänzte, durfte zwischendurch seine Gesangsstimme präsentieren. Hierfür zog er sich extra einen Zylinder auf und Jyrki verschwand für einen Moment von der Bühne, um seinen Musikerkollegen gewähren zu lassen. Während der gesamten Show komplett im Hintergrund blieb Basser Chopper Franklin, der gut anderthalb Stunden keine Miene verzog und etwas steif wirkte.



Auch wenn das kleine Underground in Köln an jenem Abend nicht aus allen Nähten platzte, sorgten die Anwesenden für ordentlich Stimmung, tanzten und erfreuten sich der Musik von The 69 Cats. Zudem forderten sie gegen Ende auch noch Zugaben, die sie selbstverständlich auch bekamen. Als Dankeschön für den positiven Zuspruch ließen sich The 69 Cats wie auch die Support-Bands nach der Show noch am Merchandise blicken und gaben fleißig Autogramme.

Text & Fotos: Lea S.


Fotogalerie
Interview mit The 69 Cats

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