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The Raven "One Last Time"
The Raven "One Last Time", VÖ 03.07.2009, Purple Rose Records



Tracklist:

01) Fireflies
02) Self Denial
03) One Last Time
04) Eleanor Rigby
05) Devil´s Path

Gerade mal zwei Jährchen haben The Raven auf dem Buckel und schreiben ihre Musik dem Euro-American Metal beziehungsweise Dance Metal zu. Letzteres trifft die Musikrichtung schon ganz gut, obwohl zuweilen die Songs auch eher mal rockig als metallisch klingen. Mastermind von The Raven ist Sänger, Songwriter und Gitarrist Davey Strehler, der die Band gründete, als er 2007 von Zürich nach Florida zog. Und nun ist es bereits Zeit für die erste EP von The Raven, die sich da nennt „One Last Time“ und hierzulande am 3. Juli 2009 erscheint.Zu finden sind auf der Platte fünf eingängige Tracks, die durch den vorrantreibenden Opener „Fireflies“ eingeleitet werden. Obwohl die meisten Textparts in den Songs mit klarer Stimme gesungen werden, schrecken The Raven aber auch durchaus nicht vor Growl-artigen Ausflügen zurück. So auch im zweiten Track „Self Denial“, der zwar noch sehr entspannt anfängt, aber spätestens beim Refrain dann aggressiver wird. Ganz im Gegensatz zum Titelsong „One Last Time“: Dieser entpuppt sich nämlich als reichlich balladesk und ist mit klassischen Streicherpassagen eingedeckt und von einem gemächlichen Tempo geprägt. Mit klassischen Elementen ist auch der sich anschließende Song „Eleanor Rigby“ bespickt, der dem ein oder anderen nicht unbekannt sein dürfte. Schließlich handelt es sich hierbei um ein Cover von The Beatles. Allerdings haben The Raven den Song noch ein bissel rockiger aufgepeppt, ohne dabei auf die Streicherparts zu verzichten.Nur leider klingt Daveys Stimme an einigen Stellen etwas unharmonisch zur Musik, was dem Song aber keinen großen Abbruch tut. Zum Abschluss lassen The Raven auf ihrer ersten EP dann nochmals die Gitarren brummen und sorgen so dafür, dass „Devil´s Path“ eine schwere Rocknummer wird, auf der richtig die Post abgeht. Ingesamt präsentieren The Raven eine im Stil sehr abwechslungsreiche, melodische und eingängige Platte, die hier und da auch nicht auf ein bisschen Glam-Attitüde verzichtet.

Review: Lea S.
Review for: darkmoments.de
Website Band: www.theravencult.com


(c) darkmoments

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