♦♦♦ Aurora Borealis ♦♦♦
Menu  
  Home
  Events
  Interviews 2016-2017
  Gig-Reviews 2015-2017
  CD-Reviews 2015-2017
  DVD-Reviews
  Book-Reviews
  Reports
  Videos
  Gallery
  Contact
  VIP
  About
Insgesamt haben schon 236613 Besuchervorbeigeschaut!
Track Eleven
Interview mit Simon & Robert [Track Eleven], 23.05.2008, St. Augustin/fhradio



„We`re TrackEleven and we`re still here” – das sagen die vier Jungs Simon, Franz, Tom und Robert in ihrem Song “TrackEleven” über sich selbst. So wie der Songtitel hat sich auch die Band selbst getauft. TrackEleven kommen aus Troisdorf und ihre Geschichte geht auf das Jahr 2002 zurück. In jenem Jahr fand die Band zusammen und spielte ihre ersten Konzerte. Die vier Jungs machen rockige, oft emotional rhythmische Musik. Am 23. Mai 2008 besuchte ein Teil von ihnen, Simon und Robert, das fhradio-Studio während der Rock`n´Radio-Sendung.


Wie geht es euch beiden?
 
Simon: Sehr gut. Wir sind grade hier angekommen und haben schon ein bisschen das Studio kennen gelernt und das ist alles sehr nett.
 
Warum eigentlich Track Eleven und nicht Gleis 9 ¾? Wie kam´s zum Bandnamen
?
 
Simon: Wir haben mit der Band vor vielen Jahren angefangen. Und damals wollten wir eigentlich noch in eine ganz andere Richtung gehen. Wir wollten mehr Nu Metal machen und gleichzeitig auch in die Grunge-Richtung gehen und fanden es damals total wichtig, einen Namen zu haben, wo eine Zahl drin vorkommt. Und weil wir auch damals ausschließlich englische Texte gemacht haben, haben wir uns eben für Track Eleven entschieden. Und dabei steht „Track“ ein bisschen für Gleis, Spur…
 
Da lag ich mit meinem „Gleis 9 ¾“ ja doch nicht so daneben…
 
Simon: Genau. Und „Eleven“ steht für den Monat November. Das ist der Gründungsmonat.
 
…und zwar 2002, wenn ich richtig informiert bin. Kennt ihr euch denn schon aus Schulzeiten oder wie habt ihr euch kennen gelernt?
 
Simon: Wir sind zusammen zur Schule gegangen, zwar in unterschiedliche Klassen und Stufen, aber wir haben uns dann auch so ein bisschen durch die Musikprojekte in der Schule kennen gelernt, haben dann anfangs in der Schule geprobt und irgendwann angefangen, uns einen eigenen Proberaum zu suchen.
 
Ist Track Eleven quasi als Schulband entstanden?
 
Robert: Zumindest ist die Band in der Schule entstanden, aber wir wurden nicht besonders von Lehrern unterstützt oder so.
 
2005 und 2006 habt ihr EPs herausgebracht und auch ein Video gedreht zu „In a boat alone“. Alles in Eigenregie?

 
Simon: Das erste Album oder die erste EP wurde teilweise in Studios aufgenommen und teilweise auch bei Freunden. Und die zweite EP ist eigentlich von uns aufgenommen worden, so im Proberaum, auch weil wir da viel mehr Freiraum hatten, um musikalisch zu agieren.
 
Robert: Das Video ist das Projekt von einem Studenten. Der musste das sozusagen für sein Studium machen und hat uns angesprochen, weil wir ihn auch schon aus der Schule kannten, ob er das mit uns machen könne. Wir haben uns dann für den Song entschieden und das gemacht.
 
Und worum geht es in dem Video? Könnt ihr vielleicht ein bisschen etwas dazu erzählen?

 
Simon: Das Video ist wirklich ganz cool geworden. Es sieht super gut aus und die Story ist so ein bisschen aus dem Lied genommen. In dem Lied geht es darum, dass man sich manchmal von sich selbst verfolgt fühlt und sich manchmal auch darüber wundert, wie man sich selbst sieht. Und in dem Video werde ich von mir selbst verfolgt und gelange dann in einen Raum voller Fotos, die ich von mir selbst geschossen habe. Und dann beginnt die Sache irgendwie sehr strange zu werden. Ich falle sehr lange durch einen Tunnel im Nichts und komme dann bei einem Konzert von Track Eleven wieder raus.
 
Und wo können sich unsere Hörer das Video einmal anschauen?
 
Simon: Das Video gibt es auf unserer myspace-Seite. Die ist ganz einfach zu erreichen: www.myspac.com/trackelevenband.com .
 
Robert: Das gibt es aber auch auf unserer Homepage www.trackeleven.de
 
Und ich sehe, ihr habt hier schon eine Akkustik-Gitarre stehen. Was hören wir denn von euch?
 
Simon: Genau, das Lied ist von unserer neuen Demo. Wir haben jetzt angefangen auch deutsche Texte zu schreiben. Das ist schon eine Entwicklung für uns. Und das Lied heißt „Verschwiegen“. Ich spiel`s mal an… (spielt/singt den Song; zum Nachhören auf fhradio.de)
 
Sehr schön. Das Lied gefällt mir. Und das ist auf eurer neuen EP?
 
Simon: Genau, das ist eines der drei oder zwei deutschen Lieder auf der EP. Ansonsten sind auch noch welche dabei, die wir vor Jahren oder vor einiger Zeit schon geschrieben haben, die natürlich auch noch so ein bisschen in dem anderen Sound sind und auch noch mit englischen Texten.
 
Okay und wer ist bei euch für die Texte zuständig? Wer schreibt die?
 
Simon: Die Texte schreibe vor allem ich und diese Entwicklung zu den deutschen Texten kam jetzt eigentlich auch ein bisschen dadurch zustande, dass ich gemerkt habe, dass ich mich in der deutschen, also meiner Muttersprache, viel besser ausdrücken kann, dass man auch viel mehr Feinheiten in dieser Sprache ausdrücken kann und damit auch viel mehr transportieren kann.
 
Stehen jetzt mit der Band in naher Zukunft auch wieder Gigs an?
 
Robert: Ja, die nächsten Konzerte sind erstmal am 14. Juni in Troisdorf im Matisse. Und am 21. Juni auch wieder in Troisdorf, im Bürgerhaus in Spich.
 
Habt ihr irgendein besonderes Highlight, was euch in Erinnerung geblieben ist von vergangenen Konzerten?
 
Simon: Ich glaube, das Konzert, das uns am meisten in Erinnerung geblieben ist, war unser 2 ½ ster Geburtstag. Das war eine sehr spontane Party, die wir in einem Raum unter der Kölner Hohenzollern Brücke gemacht haben. Das ist jetzt der Bogen 2. Also damals war das noch nicht öffentlich. Wir haben den Raum aber durch einen Bekannten für eine private Track Eleven-Party bekommen. Und wir hatten relativ viele Leute eingeladen und es war einfach eine unheimlich coole Stimmung in diesem alten Raum. Man hat irgendwie noch gespürt, dass es ein industrieller Raum war, wo früher noch viele Sachen gelagert wurden. Ja, die Wände waren nicht gestrichen und so, aber wir hatten richtig viel Spaß. Die Leute sind auch wirklich gut mitgegangen und das war ein wirklich tolles Konzert.
 
Robert: Eine unglaublich große Atmosphäre und es war toll, dass wir so viele Leute bewegen konnten, dorthin zu kommen. Das war gut.
 
Was sind denn noch eure Pläne für dieses Jahr? Steht irgendwas Großes an neben den Konzerten?
 
Simon: Ja, wir haben uns vorgenommen, bis zum Ende des Jahres auch nochmals eine etwas größere CD aufzunehmen, ein Album, wo wir auch nochmals unseren neuen Sound ein wenig austesten wollen mit ein paar mehr deutschen Texten…
 
Aber dann doch noch gemixt?
 
Simon: Dann weiterhin gemixt, ja. Das Nächste, was wir auch noch aufnehmen werden, ist noch ein englischer Song von uns. Und das wird dann alles am Ende des Jahres auf ein Album kommen und hoffentlich auch richtig im Studio aufgenommen werden.
 
Habt ihr denn auch Songs, die sowohl aus englischen als auch deutschen Texten bestehen?
 
Simon: Das ist zurzeit noch getrennt, aber das wäre auch jeden Fall denkbar, dass man das auch mal mischt.
 
Robert: Danke für die Idee auf jeden Fall. (Gelächter)
 
Dann noch: „Musik ist…“ – Wie würdet ihr diesen Satz vollenden?

 
Simon: Tja, was würdest du sagen, Robert? Ich finde, Musik ist unheimlich wichtig und sehr groß.
 
Robert: …und auch auf jeden Fall verbindend.
 
Ich danke euch, dass ihr hier im Studio ward.

Interview: Lea S.
Foto: taken from trackeleven.de
Website Band: www.trackeleven.de


(c) fhradio

Time  
   
Werbung  
  "  
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=
copyright: Aurora Borealis 2007-2015