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Voodoma "The Anti Dogma"

Voodoma "The Anti Dogma", VÖ 02.01.2009, Eigenproduktion



Tracklist:
01) Prologue
02) Another Me
03) My Religion
04) One Second In Life
05) Doomsday Messiah
06) Face The Enemy
07) Jesus Crime
08) Salvation Calling
09) Black Rain
10) Warchild Lullaby
11) A Question Of Faith
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„Dark Melodic Metal“ steht es in großen Lettern auf dem Promo-Faltblatt, das der CD beigelegt ist. Die CD selbst nennt sich „The Anti Dogma“ und ist das mittlerweile dritte Album der Düsseldorfer Band Voodoma. Nach dem Debüt „Dimension V“ (2004) und dem Zweitlingswerk „Reign Of Revolution“ (2006) hat sich die Band also erneut ins Studio begeben, um knapp ein Jahr an ihrem neusten Release zu feilen. Und der Einsatz scheint sich gelohnt zu haben. Die ersten Riffs der neuen Platte klingen sehr vielversprechend. Und damit ist nicht der „Prologue“, ein 42-Sekunden-Intro, sondern der eigentliche Opener „Another Me“ gemeint. Er überzeugt mit eingängigen Riffs und Sänger Michael Thionvilles prägnanter Stimme. Im weiteren Verlauf des Albums geht es zwar genauso rockig weiter, doch wird hier und da ein bisschen von der Eingängigkeit des ersten Tracks vermisst. Dabei hätten Voodoma das Zeug dazu, da bin ich mir sicher. Immerhin versuchen sie mit dem ein oder anderen Song ein wenig herauszubrechen. Zum Beispiel steigen Songs wie das schwerfällige „Jesus Crime“ und die Mittempo-Nummer „Black Rain“ mit atmosphärischen Keyboardklängen ein, während „Face The Enemy“ mit seinem flotten Rhythmus schneller auf den Punkt kommt. Natürlich gibt es auf der Platte einige Songs, die das Tempo ein klein wenig gedrosselt haben, wie unter anderem auch „My Religion“, das ebenfalls eine nette Gitarrenbridge beinhaltet. Andere Tracks wie „One Second In Life“ rocken da schon schneller. Insbesondere bei diesem Song versucht Thionville seine Stimme noch rauer klingen zu lassen, was eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre, denn dadurch geht dem Gesang ein wenig an Melodic verloren. Ansonsten versprüht der Song vor allem auch durch den durchgängigen Klaviereinsatz einen gewissen Gothic-Flair. Den Abschluss der Platte bildet mit „A Question Of Faith“ eine Rocknummer, die langsam einsteigt, aber dann mit Trommelwirbel und brummenden, teils verzerrten Gitarren loslegt. Eine durchaus solide Platte legen uns Voodoma mit „The Anti Dogma“ vor. Ihr seht – und damit spreche ich nun auch insbesondere mit einem Augenzwinkern alle Kölner unter euch an – dass nicht alles, was aus Düsseldorf kommt, zwangsläufig einer Abneigung bedarf. Gebt Voodoma eine Chance sich weiter zu entfalten! 
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Text: Lea
Website Band:
www.voodoma.com 
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(c) Visions Underground

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