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Whispers In The Shadow

Interview mit Ashley [Whispers In The Shadow], Mai 2009, mailer



Gerade mal ein halbes Jahr ist es her, dass uns Whispers In The Shadow mit einem neuen Album beglückten. Doch untätig waren die Wiener seitdem nicht. So kommt es, dass sie Anno 2009 mit “Borrowed Nightmares & Forgotten Dreams“ erneut frisches Material auf uns loslassen. Um ein gewöhnliches Studioalbum handelt es sich bei der neuen Platte allerdings nicht, wie Frontmann der Band, Ashley Dayour, mir im Interview verriet.

Hoffe, euch geht`s gut!? Habt ihr die Mai-Feiertage gut überstanden?

Ashley: Danke der Nachfrage! Der Ritt um den Blocksberg war inspirierend. Zurzeit sind wir mit den Proben für die anstehenden Konzerte eingedeckt, sowie mit dem Songwriting für das nächste Album.

Die Veröffentlichung eures letzten Studioalbums „Into The Arms Of Chaos“ liegt gerade einmal ein halbes Jahr zurück. Ihr habt mit „Borrowed Nightmares & Forgotten Dreams“ jedoch kürzlich direkt ein weiteres Werk auf den Markt gebracht. Warum was Neues so flott hinterher? 

Ashley: Nun, das ganze Album ist eher ein glücklicher Unfall, würde ich sagen. Ich habe nach der Fertigstellung von unserem letzten Studioalbum „Into The Arms Of Chaos“ einfach alle möglichen Leute gefragt, ob sie nicht Lust hätten, Remixe oder gar Coverversionen von Whispers-Songs zu machen. Innerhalb relativ kurzer Zeit war klar, dass die Arbeiten viel zu gut sind, als sie nur als Bonus-Tracks oder Downloads auf den Markt bringen. Außerdem haben wir davor sieben lange Jahre kein Studioalbum herausgebracht. Da kann man dann schon mal ein wenig Gas geben, was die Veröffentlichungen angeht.

Der Titel der neuen CD setzt sich aus zwei Teilen zusammen und gibt bereits einen kleinen Hinweis darauf, dass auch der Inhalt der Platte aus zwei Parts besteht, wobei den größeren Part 12 Remixe einnehmen. Warum sollte es gerade jetzt ein Remix-Album sein?

Ashley: Meines Wissens nach gibt es von einer „klassischen“ Gothic-Rock-Band so was noch nicht, was für mich schon Berechtigung genug ist. Außerdem sind dies die ersten Remixe von Whispers In The Shadow-Songs überhaupt. Es gab also etwas aufzuholen.

Bei den Remixen hatten z. B. Thomas Rainer, Sonja Kraushofer, Matt Howden, Artaud Seth und einige andere Künstler ihre Finger mit im Spiel. Hatten sie alle sämtliche Freiheiten oder gab es für sie Vorgaben, die eingehalten werden mussten?

Ashley: Die einzige Vorgabe, die ich gegeben habe, war: Je mehr es nach den jeweiligen Künstlern klingt, desto besser. Deshalb habe ich auch überall dazugesagt, die Herren und Damen sollen doch auch ihre eigenen Vocals beisteuern. Je weiter entfernt es von dem, was Whispers In The Shadow sonst machen, ist, desto besser. Das Ganze war natürlich auch ein Experiment, aber ein geglücktes, wie ich finde.

Mit welchen weiteren Künstlern würdet ihr zukünftig gerne mal zusammenarbeiten?

Ashley: Oh, da gibt es natürlich einige Kandidaten. Ich fand diese ganze Remix-Sache total spannend, also wenn jemand hergeht und deine Songs interpretiert. Einige der Stücke sind ja schon eher Coverversionen als Remixe. Ich würde gerne wissen wie es klingt, wenn uns eine Reggae-Band covert...vielleicht auch nur deshalb, um mir zu bestätigen, warum ich keinen Reggae mag.

Von „The Arrival“, „Damned Nation“ und „Killing Time“ gibt es auf dem aktuellen Album jeweils zwei verschiedene Remix-Versionen zu hören. Warum doppelt und nicht lieber zusätzlich noch drei andere Tracks bearbeitet?

Ashley: Das liegt daran, weil ich den Künstlern total freie Hand bei der Auswahl der Songs gelassen habe. Dadurch kam es dann zu diesen Überschneidungen. Aber gerade die beiden Versionen von „Damend Nation“ könnten unterschiedlicher nicht sein, von daher finde ich das okay.

Welcher Remix hat es euch besonders angetan und warum?

Ashley: Ohne die anderen Tracks schmälern zu wollen, finde ich Persephones Version von „Pandora’s Calling“ schon alleine von der aufwändigen Produktion her ganz besonders. Auch Artaud Seths Remix hat mich persönlich sehr gefreut, da ich Garden Of Delight sehr schätze. Der wichtigste Remix kam aber von Lazy Schulz (Eminence Of Darkness). Seine Version von „Train“ hat bei uns so großen Anklang gefunden, dass er nun bei uns Gitarre spielt. Schon lange liebäugle ich mit einem zweiten Gitarristen und als ich dann seine Version hörte, da wusste ich sofort: This is it! Wir spielen den Track jetzt auch in dieser Version. Schon alleine von dieser Geschichte her hat uns dieses Projekt sehr viel gebracht. Unser erstes gemeinsames Konzert war einfach traumhaft! Leider wird er nicht immer dabei sein können, da der gute Mann aus Dresden stammt, nicht gerade um die Ecke von Wien.

Das neue Album besteht jedoch nicht nur aus Remixen, sondern beinhaltet auch noch fünf bisher unveröffentlichte Songs, die eigentlich schon 2005 erscheinen sollten. Doch warum bekommen wir die „forgotten dreams“-Songs jetzt erst zu hören? 

Ashley: Tja, über dieses „Warum“ könnte ich ein ganzes Buch füllen. Wir haben 2005 ein komplette neues Album eingespielt, das aus den verschiedensten Gründen nie das Licht der Welt erblickt hat. Ich sag’s mal so: Es war nicht die glücklichste Zeit meines Lebens. Da ich die Songs aber echt gut finde, dachte ich mir, dies sei nun die perfekte Möglichkeit zumindest einige der Tracks nun doch noch rauszubringen. Ich muss hier aber auch betonen, dass diese Tracks nicht die Richtung wiederspiegeln, in die wir uns nun begeben. Alle Songs wurden zu einer anderen Zeit und auch noch mit einem anderen Line-Up eingespielt und wurden nicht nachbearbeitet.

Stehen die Songs in irgendeinem Zusammenhang?

Ashley: Meinst du die Remix-Tracks mit den „lost“-Tracks?? Nein. Die fünf Songs untereinander natürlich schon, da sie alle aus diesem „lost“-Album“ stammen . Dieses trug im Übrigen den Titel „A Pilgrim’s Desire“. Es gibt da noch ein paar Tracks in der Schublade aus dieser Zeit. Mal sehen, was damit noch passieren wird.

Wie sollte der Satz „Musik ist…“ vollendet werden?

Ashley: ...der Grund, warum ich noch auf diesem Planeten weile.

Wenn nicht H. P. Lovecraft und Co. die Songtexte von Whispers In The Shadow beeinflussen, wer oder was inspiriert euch dann?  

Ashley: Das Leben an sich oder meine Sicht des Lebens, wenn man so will. Ich versuche mit offenen Augen und Ohren durchs Leben zu gehen. Da gibt’s Inspiration genug. Gemeinsam mit allerlei okkultem Zeug, mit denen die meisten Leute wohl nix anfangen können, bildet das die Basis.

Habt ihr auch schon Träume in eure Songtexte mit einfließen lassen? Zumindest lässt das der Titel der neuen Platte vermuten…

Ashley: Ja, habe ich, schon seit ich Musik mache. Es gibt da z. B. der Song „Sleep“ auf unserem zweiten Album „November“. Der ist einfach einem (Alp-)Traum nachempfunden. Träume sind doch das Tor zu unserem Unbewussten, deshalb gilt es, diese zu erforschen. Besonders interessiert mich da auch das Thema des „Luziden Traums“, also ein Traum, bei dem man sich bewusst ist, dass man träumt, und dadurch alle Möglichkeiten hat, seinen Traum zu leiten. Ein sehr lohnendes und inspirierendes Spektakel.

Können Träume wahr werden?

Ashley: Eine Gegenfrage: Wenn du fragst „Können Träume wahr werden?“, meinst du damit deine Wünsche oder deine nächtlichen Reisen ins Unbewusste? Ist „wahr“ für dich das gleiche wie „real“? Deine nächtlichen Exkursionen in die Tiefen deines Selbst sind „wahr“,  „real“ ist das, was du daraus machst.

Laut eurer Webseite arbeitet ihr aktuell schon an Songs für das nächste Studioalbum mit dem Titel „The Eternal Arcane“. Wie weit sind die Arbeiten vorangeschritten und was wird uns erwarten?

Ashley: Ja, das stimmt, und auch schon seit geraumer Zeit. Wir haben gleich nach der Fertigstellung von „Into The Arms Of Chaos“ damit begonnen. „The Eternal Arcane“ wird Teil 2 eines 4-Alben-Zyklus werden. Jedes dieser Alben steht für eine Stufe des alchemistischen Prozesses. Die „Chaos“-Platte war Nigredo – die Schwärzung, die Ur-Materie, also auch das Chaos. Teil 2 wird dann Albedo – die Weißung, Musik die erstrahlt wie gleißendes Licht. Das klingt natürlich sehr abstrakt, was soll man sich also darunter vorstellen? Nun, warten wir’s ab…Anfang 2010 werden wir es wissen. Nur soviel sei verraten: Es wird ein Album der Extreme werden…sehr harte und dunkle Stücke treffen auf ruhige und sanftere Songs. Den einen oder anderen Track wird es dann auch schon vorab live zu hören geben, so wie wir das immer schon gemacht haben.

Bald seid ihr auch wieder live on stage zu erleben, z. B. auf dem diesjährigen WGT in Leipzig. Welchen Song-Mix bekommen wird dort präsentiert?

Ashley: Ja, es stehen eine Menge Festival-Shows an: das WGT, M`era Luna, Summer Darkness in Holland, mRock in Polen, Apocalyptic Factory in Mannheim – übrigens ein kleines aber sehr feines Festival. Auf solchen Festivals ist die Spielzeit ja immer sehr begrenzt. Daher muss man sich da sehr genau überlegen, was man bringen kann, vor allem wenn man bedenkt, dass viele unserer Songs die 10-Minuten-Marke übersteigen. Aber es wird einen ausgewogenen Mix aus Tracks vom letzten Album und älteren Stücken geben. Bei den Headliner-Shows (Mannheim & Polen) wird es dann auch viel von unserem zweiten Album „November“ zu hören geben. Das wird dieses Jahr 10 Jahre alt. Da dachte ich, dies sei ein guter Grund, die angestaubten Songs mal wieder aus’m Keller zu holen. Da freu ich mich besonders drauf. Im Herbst wird es dann eventuell noch eine kleine Tour geben oder zumindest noch die eine oder andere Einzel-Show. Das liegt ganz daran, wie wir mit den Arbeiten an unserem nächsten Album voran kommen.

Vielen Dank für das Interview.

Ashley: Ich danke! Vielleicht sehen wir uns ja auf einer der anstehenden Shows. Shine on!



Interview: Lea S.
Fotos: taken & (c) by Patrizia Wiesner / taken from noizeart.com
Website Band: www.whispersintheshadow.com
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(c) Zillo Musikmagazin / Ausgabe 07-08/09 / www.zillo.de

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