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ZIN "Tourists To This World"

ZIN "Tourists To This World", VÖ 09.11.2007, Upart/Brachialpop
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Tracklist:
01) Symbiosis
02) Infect me with Lights
03) Diary of strange Desire
04) No Fakres & Fears
05) Melt
06) Jesus undressed
07) Kiss the world Goodbye
08) Entering your Galaxy
09) My cocain
10) Til the War is over
11) Tourists to this World
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Sie gleichen einer Rakete, die in den Startlöchern steht.
Sie haben Lust sich zu verschwenden.
Sie wollen gehasst und geliebt werden.
Aber wer sind sie überhaupt?

Das weiß wohl (noch) keiner so genau – und die Jungs, um die es hier geht, wissen es selbst scheinbar am wenigsten. Zumindest fühlen sie sich wie „Touristen in dieser Welt“…Doch können wir schon einmal festhalten, dass sie zu viert sind und eine Band namens ZIN bilden.
 
ZIN haben vor anderthalb Jahren zusammen gefunden und wollen etwas spüren und uns spüren lassen, wie sich Verwirrung anfühlt. Der erste Schritt dazu ist ihr Debüt-Album „Tourists to this world“, welches ab dem 9. November in unseren Läden stehen wird. Eine CD voll elektronischer Beats, poppiger Melodien, Melancholie und Explosionen.
 
Als die Stimme des ZIN-Sängers zum ersten Mal an mein Ohr dringt, bin ich zunächst verwirrt: „Brian Molko?“ schießt es mir durch den Kopf. Und schon ist die Falle zugeschnappt. Nein, es ist NICHT Placebos Fronter, der hier ans Werke ging. ZINs Sänger heißt Iven Cole, ist mit Brian weder verwandt noch verschwägert…so viel wie ich weiß…und dennoch ist da diese gewisse Ähnlichkeit in den Stimmen.
 
Das haben ZIN also schon mal gut hinbekommen…mich spüren lassen, wie sich Verwirrung anfühlt. Um eine Erfahrung reicher, lausche ich weiter den Klängen der CD. Während „Symbiosis“ bereits einen guten Einstieg mit rockigen Gitarren und elektronischen Beats bietet, geht es auf der Scheibe genauso eingängig mit psychodelischen Midtempo-Nummern weiter.
 
Hier paaren sich melodiöse Gitarren und clubtaugliche Elektrovibes zu einer ansprechenden Einheit. Auch wenn die flotteren Nummern überwiegen, sind nichtsdestotrotz auch zwei ruhigere Stücke auf ZINs Debüt zu finden: „No fakes and fears“ und „Melt“. Sehr spannend ist auch der Song „Jesus undressed“, in dem Iven von Wahnvorstellungen und Traumbildern erzählt.
 
Mag Iven zwar stimmlich ein wenig an Brian Molko erinnern, verleiht er den Liedern gesanglich trotzdem seine eigene, exzentrische Note – und das lässt sich nicht verleugnen. „You´re my cocain – I´ll never come back down again…” heißt es in einem Lied, das sich sehr schnell zu einem Ohrwurm entpuppt. Bei „´Til the war is over“ wird Iven sogar durch weibliche Stimme unterstützt und auch hier wird man gerne den Repeat-Knopf drücken.
 
Also eines muss man den Jungs von ZIN lassen: Ein Händchen für eingängige Beats und Melodien haben sie. So bildet der letzte Track „Tourists to this world“ einen gekonnten Abschluss der Debüt-Platte. Hier verkünden ZIN die Botschaft „We look so strange, we sound absurd“, was ich allerdings nicht bestätigen kann. Ein bisschen Glam, Retro und 80er ist doch super!?
 
„…we feel like tourists to this world!”, verkünden die Jungs weiterhin. Das kann ich wiederum nicht beurteilen, wohl aber, dass es sich auf die Liedzeilen sicher gut tanzen lässt. Und wenn dieser Track kein Clubhit wird, weiß ich es auch nicht…
Jedoch bin ich mir sicher, dass man die Rakete ZIN zünden sollte!   
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Rezi: Lea
Website Band:
www.zin-music.de
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