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Ensiferum "One Man Army"
Ensiferum "One Man Army", VÖ 20.02.2015, Metal Blade Records



Tracklist:
01) March Of War
02) Axe Of Judgement
03) Heathen Horde
04) One Man Army
05) Burden Of The Fallen
06) Warrior Without A War
07) Cry For The Earth Bounds
08) Two Of Spades
09) My Ancestor’s Blood
10) Desecendants, Defiance, Domination
11) Neito Pohjolan

Im Januar schipperte das finnische Folk-Metal-Quintett Ensiferum noch mit dem 70.000-Tons-Of-Metal-Schiff durch die Karibik – nun sind die Musiker zurück in ihrer Heimat, dem hohen Norden, und blicken der Veröffentlichung ihres sechsten Studio-Albums „One Man Army“ entgegen. Ein würdiger Nachfolger für das 2012er „Unsung Heroes“-Werk? Mit Sicherheit. Denn einmal mehr wissen die Finnen mit treibenden Gitarrenriffs und griffigen Melodien zu überzeugen. Dabei wurde ein Großteil der elf neuen Tracks analog eingespielt anstatt alles am Computer zusammenzuschustern, was der Platte ein gewisses Live-Feeling verpasst.

Sie beginnt dabei relativ entspannt mit ein paar Akustik-Riffs, Flöten-Melodien und Männer-Chören, ehe die „Axe Of Judgement“ zuschlägt – ein wahrer Kracher mit Doublebass. Und Frontmann Petri Lindroos (Ex-Norther) schreit sich – hin und wieder von Chören unterstützt – die Seele aus dem Leib. Dagegen wirkt der melodische Nachfolger „Heathen Horde“ fast schon entspannt, obgleich Petri hier nicht weniger growlt. Schön ist, dass man trotzdem noch seine Texte versteht. Mit dem sich anschließenden Titeltrack gehen Ensiferum dann wieder in die Vollen: flottes Drumming, düstere Riffs, Keyboard-Begleitung und ein Gitarrensolo mittendrin.

Neben Petris Growls und den Chören kommen aber hin und wieder auch cleane Vocals zum Einsatz, etwa in „My Ancestor’s Blood“, während der kurzen Unplugged-Nummer „Burden Of The Fallen“, die die Hörer für wenige Sekunden durchatmen lässt, oder im Elfminüter „Desecendants, Defiance, Domination“. Darüber hinaus birgt die Platte auch noch einen „Ausreißer“: Denn das letzte Stück „Neito Pohjolan“ klingt wie ein finnisches Volkslied mit Südstaaten-Flair und wird von weiblicher Stimme vorgetragen. Der Song fällt dadurch zwar „ein wenig“ aus der Reihe, macht aber durchaus Laune. Insgesamt gestaltet sich das Album „One Man Army“ also recht abwechslungsreich und steigert die Vorfreude auf die im März anstehende Europa-Tournee der Finnen zusammen mit ihren Landesmannen von Insomnium und Omnium Gatherum.

Punkte: 8.5/10

Text: Lea S.
Website Band: www.ensiferum.com


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