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Entwine "Chaotic Nation"
Entwine „Chaotic Nation“, VÖ 02.10.2015, Spinefarm Records



Tracklist:

01) End Of Silence
02) Saint Of Sorrow
03) Fortune Falls
04) Plastic World
05) As We Arise
06) Lost, But Still Alive
07) Adrenalize
08) The Evil Lives In The Shadows
09) Revolt For Redemption
10) Scream

Die Zeit der Stille ist vorüber! So melden sich Entwine sechs Jahre nach ihrer letzten Studio-Veröffentlichung – „Painstained“ (2009) – mit einem neuen Werk zurück: „Chaotic Nation“. In dieses scheinen die Finnen sämtliche frische Energie gepumpt zu haben, die sie während ihrer Pause sammeln konnten. So verbirgt sich hinter „Chaotic Nation“ ein kraftvolles Heavy-Rock-Album mit zehn melodischen, überwiegend eingängigen Songs – passenderweise beginnend mit „End Of Silence“. Mit diesem Opener zeigen Entwine: „Hei, wir sind wieder da und haben euch etwas mitzuteilen! Wacht auf!“

Ein richtiger Wachmacher ist aber auch der zweite Track „Saint Of Sorrow“, der metallisch aus den Boxen schallt. Hier weist Mika die Hörer darauf hin: „There is an open door – so what you’re waiting for?“ Generell konnte sich der charismatische Frontmann wohl nicht mehr länger zurückhalten. Zu viele Dinge passieren in der Welt, die ihm gegen den Strich gehen. So nutzt er die Musik als eine Art Sprachrohr, um die Hörer zum Nachdenken anzuregen, ohne dabei als Prediger rüberzukommen.

Einen ersten Vorgeschmack auf seine Gedankenwelt und darauf, wie Entwine anno 2015 musikalisch klingen, bot bereits die Single „Plastic World“. Eine eingängige Rocknummer mit fetten Gitarrenriffs, einem erfrischenden Schlagzeugrhythmus bei den Strophen und flächigen Keyboards – geht sofort ins Ohr. Im Song „Fortune Falls“ rückt das Quintett indes mehr die Elektronik in den Mittelpunkt, während „The Evil Lives In The Shadows“ mit einer jazzig-poppigen Klaviermelodie überrascht.

Balladen sucht man auf dem neuen Album der Finnen derweil vergebens. Zwar legt „As We Arise“ relativ ruhig und entspannt los, doch nach einer guten Minute knallen dann doch wieder Gitarren und Drums aufeinander. Abgeschlossen wird das siebte Studio-Album mit dem rifflastigen und von einem Background-Chor begleiteten „Scream“. Hier möchte Mika scheinbar nochmals alles rauslassen, „I need to scream…“, wobei er aber nicht wirklich schreit, sondern die Hörer wie gehabt mit seinem rau-warmen Gesang versorgt. Insgesamt entpuppt sich „Chaotic Nation“ als ein recht abwechslungsreiches Werk mit ehrlichen Rock- und Metalkrachern. Da sind 9 von 10 Punkten wohlverdient!

Punkte: 9/10

Text: Lea S.
Website Band: www.entwine.org


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