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Omnium Gatherum "Grey Heavens"
Omnium Gatherum „Grey Heavens“, VÖ 26.02.2016, Lifeforce Records



Tracklist:
01) The Pit
02) Skyline
03) Frontiers
04) Majesty And Silence
05) Rejuvenate!
06) Foundation
07) The Great Liberation
08) Ophidian Sunrise
09) These Grey Heavens
10) Storm Front

Das neue Jahr fängt gut an, denn die Melodic-Death-Metaller Omnium Gatherum veröffentlichen mit „Grey Heavens“ ein wahres Meisterwerk, das nahtlos an die beiden Lifeforce-Vorgänger „New World Shadows“ und „Beyond“ anknüpft. So haben die Finnen zehn frische, wuchtige Metal-Stücke zusammengeschustert, die bei aller Härte eines gemeinsam haben: Sie bleiben stets melodisch und eingängig.

Den Anfang macht der krachende Opener „The Pit“, der drumtechnisch ein ordentliches Tempo vorlegt sowie von „fliegenden“ Gitarrenriffs unterstützt wird – und mittendrin ein Männerchor. Es folgt der rhythmische Ohrwurm „Skyline“, den das Sextett bereits Ende 2015 als kleinen Vorgeschmack online veröffentlichte. Für den Sound ganz charakteristisch: das tiefe Grollen von Sänger Jukka Pelkonen und die immer wieder eingebundenen Gitarrensoli. Insbesondere Bandgründer Markus Vanhala hat hier stets seine Finger gekonnt mit im Spiel.

Mit „Frontiers“ schließt sich nun die neue Single der Band an, zu der auch ein Musikvideo gedreht wurde, das am 26. Januar 2016 veröffentlicht werden soll. Hier darf man sich auf ein Stück freuen, das ordentlich Dampf macht, durch sehr schnelles Gitarrenspiel sowie erneute Chöre hervorsticht und dessen melodischer Refrain sich rasch im Gehörgang festsetzt. Pure Epik! Nicht weniger majestätisch präsentiert sich das mit über acht Minuten längste Stück der neuen OG-Platte: „Majesty And Silence“. Hier tauchen immer wieder „Akustik“-Gitarrenriffs untermalt von sphärischen Keyboard-Klängen und dem einen oder anderen Gitarrensoli auf. Insgesamt ein etwas „schwererer“ Song, bei dem das Tempo – insbesondere im Vergleich zu „Frontiers“ – deutlich zurückgeschraubt wurde.

Ein weiteres Highlight der Platte: das flotte „The Great Liberation“. Hier sticht mitunter eine Keyboard-Melodie vor dem Refrain heraus, deren Motto von der Gitarre aufgegriffen wird. Ein toller Übergang. Um die Abwechslung des Albums aufrecht zu erhalten, folgt das trägere „Ophidian Sunrise“, das im Refrain fast schon balladeske Züge annimmt. Hinter dem Titeltrack der Platte, „These Grey Heavens“, verbirgt sich überraschenderweise ein Instrumentalstück, das sehr entspannt mit Akustik-Gitarrengeklimper beginnt, dann um tiefgestimmte Rhythmus-Gitarren ergänzt wird und schließlich in epischen Gitarrensoli mündet. Hier können die Hörer nochmals durchatmen, denn am Ende zieht eine heftige Sturmfront auf, die alles und jeden umnietet. Summa summarum: 10 von 10 Punkten haben sich Omnium Gatherum mit „Grey Heavens“ durchaus verdient.

Punkte: 10/10

Text: Lea S.
Website Band: www.omniumgatherum.org


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