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Oomph! "Monster"

Oomph! "Monster", VÖ 22.08.2008, Sony BMG



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Tracklist:
01) Beim ersten Mal tut's immer weh
02) Labyrinth
03) 6 Fuß tiefer
04) Wer schön sein will muss leiden
05) Die Leiter
06) Lass mich raus
07) Revolution
08) Auf Kurs
09) Bis zum Schluss
10) In deinen Hüften
11) Wach auf
12) Geborn zu sterben
13) Brich aus 
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Monstermäßig melden sich Oomph! zurück und diesmal mit einem ganz besonderen Werk. So feiert die deutsche Band mit ihrem neuen Studioalbum „Monster“, welches das 10. der langjährigen Bandgeschichte ist, ein kleines Jubiläum. Und während sich Dero, Flux und Crap für die Aufnahmen dieses Jubiläumsalbum ins Studio zurückzogen, konnten sich auch ihre Fans kreativ an der Entstehungsphase der neuen Platte beteiligen. Oomph! hatten auf ihrer Website dazu aufgerufen, sämtliche Vorschläge für das Cover der „Monster“-Platte einzureichen. Über 600 Artworks überfluteten die Jungs und sie hatten die Qual der Wahl und entschieden sich letztendlich für einen kleinen Jungen mit Spaten in der Hand und Narbe im Gesicht. Ob dieser selbst das Monster ist oder gerade ein Monster vergraben hat, weiß man nicht genau, doch lässt gerade das sämtlichen Freiraum für eigene Interpretationen. 

Inhaltlich haben Oomph! mit ihren 10 Tracks (sämtliche limitierte Versionen des Albums mit Bonustracks mal außen vorgelassen) eine dem Titel würdige monstermäßige Platte geschaffen, die von Power und Energie strotzt. Hier löst ein Kracher den anderen ab und man kann sich gar nicht genug satt hören an all den Ohrwürmern. Da wäre zum einen der Opener „Beim ersten Mal tut`s immer weh“, der als erste Single veröffentlicht wurde und zu dem ein nettes, blutiges Video existiert. Die unzensierte Version dürfte mittlerweile auch schon im Netz zu finden sein, falls es jemanden interessiert. Als zweiter Track der Platte schließt sich der Stampfsong „Labyrinth“ an, der perfekt zum Online-Game der Oomph!-Website (Fans wissen, wovon ich rede) passt und nun als zweite Single veröffentlicht wird. Auch hier hatten Oomph! wieder ihre Anhänger dazu aufgerufen, sich kreativ zu beteiligen. So konnten sie selbstgedrehte Videos einreichen, um somit die Chance zu erhalten, im neuen Oomph!-Video zur Single „Labyrinth“ eine Rolle zu bekommen.

Doch noch einige andere Songs der neuen Oomph!-Platte hätten das Zeug dazu, eine Single zu werden. Egal ob es das schwerfällige „Lass mich raus“, die eingängige Rocknummer „Brich aus“, das balladeske „Auf Kurs“ oder das tangomäßige „In deinen Hüften“ wäre, sie alle hätten es verdient. Allerdings lässt es sich nicht verleugnen, dass die Jungs um Frontmann Dero mit gewohnt teils sehr provokanten Texten daherkommen, die vielleicht den ein oder anderen verschrecken, aber im Grunde wie das Cover sämtliche Interpretationsmöglichkeiten offen lassen. Dero singt, flüstert, gröhlt, schmachtet, schreit und trällert. Er weiß seine Stimme überall gekonnt einzusetzen und verleiht mit ihr den Songs ihren letzten Feinschliff. So wird auch die Rocknummer „Wer schön sein will, muss leiden“ mit Klavierbegleitung zum absoluten Highlight, das gerne dazu verleitet, rein zufällig auf den Repeat-Knopf am CD-Player zu drücken. Ja, die Platte ist monstermäßig gut!
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Text: Lea
Website Band: www.oomph.de

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