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The Agonist "Eye Of Providence"
The Agonist "Eye Of Providence", VÖ 23.02.2015, Century Media



Tracklist:
01) Gates Of Horn And Ivory
02) My Witness Your Victim
03) Danse Macabre
04) I Endeavor
05) Faceless Messenger
06) Perpetual Notion
07) A Necessary Evil
08) Architects Hallucinate
09) Disconnect Me
10) The Perfect Embodiment
11) A Gentle Disease
12) Follow The Crossed Line
13) As Above So Below

„Eye Of Providence“ dürfte für The Agonist wie auch alle Fans der Melodic-Death-Metal-/Metalcore-Band ein ganz besonderes Album sein, schließlich ist es das erste mit der neuen Sängerin Vicky Psarakis. Denn im vergangenen Jahr trennten sich die Wege von Band und bis dato Frontfrau Alissa White-Gluz, die nun am Mikrofon von Arch Enemy steht. Ein Plus für jene Band – aber kein Nachteil für The Agonist, denn Vicky ist alle Male eine würdige Nachfolgerin mit überzeugender, kraftvoller Stimme. Bereits im krachenden Opener „Gates Of Horn And Ivory“ stellt sie ihre Growl-Qualitäten unter Beweis, hat aber auch die cleanen Vocals voll im Griff. Dieser Wechsel zwischen Grunzen, Schreien und wiederum klarem Gesang bis in die oberen Tonlagen (etwa in „Danse Macabre“) zieht sich durch’s komplette Album und sorgt so für angenehme Abwechslung. Und auch musikalisch bieten die Kanadier Variationsreichtum: fettes Drumming, ein stürmischer Bass und heavy Gitarrenriffs inklusive verspielte, melodische Soli. So auch im treibenden Song „Faceless Messenger“, der sich spätestens beim Refrain als wahrer Ohrwurm entpuppt. Großartig! Dann folgt der vermeintliche Ruhepol „Perpetual Notion“, doch die Akustikriffs und das sanfte Summen zu Beginn dauern nur wenige Sekunden, ehe sie von Blastbeats abgelöst werden. Noch schneller gestaltet sich die Lead-Single „Disconnect Me“ – sie hat zugleich aber auch wieder Ohrwurm-Charakter. Und im weiteren Verlauf folgt dann tatsächlich noch eine echte Ballade: „A Gentle Desease“. Vicky singt hier mit fast zerbrechlicher Stimme, begleitet von Akustikgitarre. Das dürfte dem einen oder anderen Hörer sicherlich eine Gänsehaut bereiten. Jedenfalls schaffen es The Agonist mit „Eye Of Providence“ sowohl Aggression als auch Emotionalität auf einem Werk zu vereinen, das insgesamt abwechslungsreich, metallisch und dennoch melodisch aus den Boxen knallt.

Punkte: 8.5/10

Text: Lea S.
Website Band: www.facebook.com/TheAgonistOfficial


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